Lernen als tägliche Routine

Eine Selbsteinschätzung von Zukunftskompetenzen mit Spaßfaktor

In dieser herausfordernden Geschichte finden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen Telekom heraus, welche Denkweisen und Fähigkeiten sie bereits haben und wie sie sich lebenslanges Lernen aneignen können. Das führende europäische Telekommunikationsunternehmen erkennt die Schlüsselrolle, die Lernen spielt, um auf dem Markt wettbewerbsfähig zu bleiben und das Team beschäftigungsfähig zu halten.

Jahr
2020
Typ
Playful Trainings

Im Herbst 2019 ist die Deutsche Telekom an ovos herangetreten. Ihr Ziel war es, Lernmöglichkeiten für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv zu fördern und die Entwicklung des richtigen Umfelds zu unterstützen, damit die Menschen ihre Lernerfahrungen genießen können.

Hintergrund der ganzen youlearn-Kampagne und -Initiative war es, die Deutsche Telekom zu einem ‚Lern-Unternehmen‘ zu machen.“
Markus Lecke, Senior Manager Deutsche Telekom

Zu diesem Zeitpunkt hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen Telekom bereits Zugang zu einem breiten Angebot an Online-Kursen im Intranet. Was sich jedoch ändern musste, war das Verständnis für das Lernen. Mit anderen Worten: Das Team sollte erkennen, dass lebenslanges Lernen etwas Positives ist. Die unternehmensweite interne „youlearn“ Kampagne 2020 stellte daher drei Lernziele in den Mittelpunkt:

  • Lernen als alltägliche Angelegenheit

    Lernen zur täglichen Routine machen

  • Selbstgesteuertes Lernen

    Selbst entscheiden, wann, wo, wie und was gelernt wird

  • Lernen, das Spaß macht

    Immer neue Möglichkeiten entdecken

„Von diesen drei Zielen abgeleitet, wurde eine ganze Reihe von Maßnahmen, Produkten und Plattformen ins Leben gerufen, die diese Initiative unterstützen; und die wurde 2019 gestartet – das war der Hintergrund für das ganze Projekt“, sagt Markus Lecke.

© Deutsche Telekom AG
You See | You Touch | You Taste | You Hear | You Breath - © Deutsche Telekom AG

Wie kam ovos ins Spiel?

Markus Lecke erklärt, dass sie unter anderem wissen wollen, welche Kompetenzen notwendig sind um selbstgesteuertes Lernen zu fördern und dies sei der Grund warum der Learning Checkpoint als Selbstbewertungs-Instrument für Lernkompetenzen eingeführt wurde.


„Der Hauptgrund für die Deutsche Telekom mit ovos bei diesem Projekt zusammenzuarbeiten war der von ovos gewählte Ansatz des spielebasierten Lernens“, erklärte Lecke.

Ovos und die Transformationsberater von Point of Origin schufen ein Konzept, das spielerisches Storytelling mit Spaß an der Selbsteinschätzung verbindet: Den „Learning Checkpoint“.

Was ist der “Learning Checkpoint”?

Zunächst entwickelten die Projektpartner Fragen zur Selbsteinschätzung auf der Grundlage von sechs „Zukunftskompetenzen“, die die Deutsche Telekom definiert hatte. Diese Fragen wurden dann in eine animierte Geschichte eingebettet, die auf dem Konzept „Eine Woche im Leben“ basiert.

Im „Learning Checkpoint“ wird der Benutzer oder die Benutzerin eingeladen, sich mit einer/einem nicht definierten und geschlechtslosen MitarbeiterIn der Deutschen Telekom zu identifizieren. Die Geschichte beginnt an einem Montagmorgen und endet an einem Freitagnachmittag. Im Laufe der Woche werden sie mit verschiedenen Szenarien und Herausforderungen konfrontiert – vom Umgang mit KundInnen und KollegInnen bis hin zum Umgang mit schwierigen, unvorhergesehenen Situationen. Sie werden gebeten darüber nachzudenken, wie sie im eigenen Leben reagieren würden.

Individuelle Lernempfehlungen

Abhängig von den gewählten Antworten erhält der User Punkte, die in die Gesamtbewertung ihrer Kompetenzen einfließen. Am Ende der Woche erfährt der/die BenutzerIn, wie gut die Anforderungen an die Kompetenzen der Zukunft gemeistert wurden. Auf der Grundlage eigener Entscheidungen erhält er oder sie ein personalisiertes Ergebnis und maßgeschneiderte Lernempfehlungen.